Auf dem Weg zum Schweriner Schloss machen wir einen kurzen Kaffee-Stop im Museum Schleifmühle. Hier wurde kein Mehl gemahlen oder Öl gepresst – das Wasserrad lieferte vielmehr die Kraft zur Bearbeitung von Steinen, die unter anderem von 1845 bis 1857 beim Umbau des Schlosses erforderlich war. Heute ist das Technische Kulturdenkmal eine Schauanlage. Und falls ihr mal in der Nähe seid, solltet ihr eure Begleitung unbedingt mit her“schleifen“.

Jahrhundertelang war das Schweriner Schloss im Besitz von Herzögen und Großherzögen. Es liegt auf der Schlossinsel mitten im See und wird auch als Neuschwanstein des Nordens betitelt. Oder gar als Cinderella-Schloss.Erwähnung fand es erstmals um 941 als Wallanlage einer slawischen Burg. Heute beherbergt es unter anderem den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Das staatliche Kunstmuseum, das ebenfalls zu dem beeindruckenden Viertel in Schlossnähe gehört, konnten wir wegen Zeitmangels leider nicht besichtigen. Ein besonderer Fokus liegt dort in den wechselnden Sonderausstellungen auf zeitgenössischer Kunst.

Richtung Ratzeburg überqueren wir die ehemalige innerdeutsche Grenze. Was wir tatsächlich immer wieder fast vergessen: Diese Grenze zog sich vor noch gar nicht allzu langer Zeit durch ganz Europa. Mit ihr wären weder diese noch die zurückliegenden Pink-Ribbon-Radtouren in den vergangenen Jahren so einfach möglich gewesen. Die eingeplante Zeit für die phantastische Inselstadt Ratzeburg lassen wir verstreichen – wenn auch wider Willen. Denn ein monsunartiger Regen nimmt uns die Muse, ein wenig durch die Stadt zu wandeln. Nur wenige Kilometer weiter dann wieder strahlender Sonnenschein. Sollen wir zurück? Aber was, wenn sich der Regen über Ratzeburg festgesetzt hat? Wir beschließen, weiter in Richtung Hamburg zu fahren. Für diese Stadt werden wir ebenfalls Zeit brauchen. Zumal dort ein Treffen ansteht, zu dem auch Matthias, der Chef der Awareness Deutschland, kommen wird.

Lauenburg

Oben vom Schloss und Standesamt der Stadt Lauenburg haben wir einen weiten Blick über den Verlauf der Elbe. Für einen Abstecher in die Altstadt von Lauenburg nehmen wir uns etwas Zeit. Uns gefallen die vielen alten gepflegten Gebäude und die kleinen Gässchen. 

Es ist schon dunkel, als wir im A&O Hostel Hamburg ankommen. Da es keinen geeigneten Raum für unsere Räder gibt, nehmen wir sie einfach mit rein ins Zimmer. War okay, auch für die Hostelmitarbeiter. Am Morgen zeigt uns ein Blick aus dem Fenster: Ja, wir sind in einer sehr belebten Großstadt. Nun stürzen uns für zwei Tage hinein in dieses quirlige Leben. Aber keine Sorge: Wir kommen wieder.

Zum Abschluss noch ein Rätsel: Was seht ihr? Ein Bild oder nur einen Rahmen um ein Loch in der Wand? Das Foto haben wir in Schwerin gemacht. Auflösung folgt.

Kommentare

Hallo lieber Joachim,

ganz lieben Dank für deine netten Zeilen. Natürlich erinnern wir uns sehr gerne an Euch Beide, und an unser Kennenlernen in Mirow. Wir sind es die Euch danken Wollen für das offene und sehr berührende Gespräch und den Austausch. Das wir Euch Lust gemacht haben auch Touren mit dem Rad zu machen freut uns natürlich sehr, und du weist ja selbst Joachim als ehemaliger Sportler und Rennradfahrer wie gut es tut .

Wir wünschen euch alles Liebe und Gute

und eine wunderschöne gemeinsame Zeit

Liebe Grüße Doris und Reinhard

Hallo Maraike,

schön das du unseren Blog verfolgst. Ganz lieben Dank für deine netten Wünsche. Wir haben viel Spaß und treffen so wunderbare Menschen, und das ist ein großes Geschenk für uns. Und Ja das mit dem Rätsel, bist du Dir wirklich sicher :-))

Liebe Grüße Doris und Reinhard

Hallo Maraike,

schön das du unseren Blog verfolgst. Ganz lieben Dank für deine netten Wünsche. Wir haben viel Spaß und treffen so wunderbare Menschen, und das ist ein großes Geschenk für uns. Und Ja das mit dem Rätsel, bist du Dir wirklich sicher :-))

Liebe Grüße Doris und Reinhard

Ich denke es ist ein Rahmen um ein Loch. Liebe Grüße und viel Spass auf eurer tollen Tour

Meine Lebensgefährtin und ich sind Ihnen Beiden per Zufall begegnet, vielleicht war es kein Zufall. Ich war neugierig auf das Paar neben uns am Tisch vor der Bäckerei in Mirow. Wir kamen ins Gespräch. Machen Sie so weiter liebe Doris, meine Frau hatte leider nicht das Glück. Wir fuhren auch gemeinsam mehrtägige Radtouren.

Das Leben geht weiter, und auch meine Lebensgefährtin und ich haben vor, Touren mit dem Rad zu machen. Im kommenden Jahr.

Danke für die Begegnung.

Alles Gute Ihnen Beiden, Joachim

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