Wir verlassen Mainz in Richtung Bingen und unseres heutigen Ziels Oberwesel. Die schöne Stadt wird uns in Erinnerung bleiben. Wir fahren immer den Rhein entlang; die Etappe ist also flach und super für Familien geeignet. Auch weil es jede Menge Rastplätze gibt. Und viel zu entdecken.

Zum Beispiel einen Park mit einer Vielzahl an Holzskulpturen – ihr könnt ihn nicht verfehlen. Oder die offenen Gärten in Bingen. Ein Angebot der Stadt unter dem Motto "Lebensfreude und Genuss". Der Alltag soll draußen bleiben in diesem Freiraum. Rankende Reben und schattige Plätzchen laden ein, den Blick in der romantischen Rheinlandschaft schweifen zu lassen.

Ab und an soll es ganz gut sein, zu wissen, wie spät es denn ist. Nun in Bingen geht das mit einer Sonnenuhr. Nur suchen braucht ihr die nicht, denn dieses Exemplar ist schlicht nicht zu übersehen. Trotz der Größe kommt aber auch sie nicht umhin, die Sonne zu benötigen, um die Zeit anzeigen zu können.

Und dann gibt es da noch den Mäuseturm inmitten des Rheins. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Wachturm. Seinen Namen hat er nicht etwa von den Nagern, sondern wahrscheinlicher von dem mittelhochdeutschen Wort mûsen, was spähen, lauern bedeutet. Im Hintergrund ist die Burg Ehrenfels zu sehen.

Hier noch ein Foto vom alten Binger Hafenkran. Mit ihm wurden im Mittelalter sämtliche Schiffe zwischen Mainz und Köln be- und entladen. Die gebührenpflichtige Nutzung des Krans war vorgeschrieben und eine gute Finanzquelle für den Binger Landesherren. Doch so kamen auch viele Güter in die Region, die nur wenige Kilometer entfernt nicht mehr zu bekommen waren.

Was wir echt super finden: Radstationen wie diese hier. Und ja – Reinhards Rad ist top in Schuss, doch Männer spielen halt gerne. Tatsächlich ist an dieser Radstation alles vorhanden, was es braucht , das Rad auch mal komplett zu zerlegen und wieder zusammenzufügen. Könnte direkt ein Schraubertreff werden. Man beachte die unzähligen Ketten und Kettchen - überall hängt ein Werkzeug dran.

Kommentare

Hallo Ihr Lieben, lieber Said

wir denken gerne an die wunderschöne Zeit mit Euch zurück, und wir freuen uns von Herzen über Eure lieben Zeilen und die frohe Botschaft für Euch und ganz besonders für Said.

Es ist schön und großartig das Said nun hier in unserem wunderschönen Land in einem geschützten Raum leben darf, und auch seine Ausbildung als Zahnmedizin Techniker fortführen und beenden kann.

Auf jeden Fall freuen wir uns nach der Tour Euch Alle wieder zu sehen.

Uns geht es gut und wir genießen unsere Begegnungen und das Radfahren auf der Schleifenroute.

Ihr lieben Freunde, wir senden Euch liebste Grüße und eine herzliche Umarmung. Grüßt uns auch den Seppi ganz lieb von uns.

Doris und Reinhard

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mir die Zeit genommen eure letzten beide Blogs zu lesen . Es ist einfach toll ,was ihr unternimmt und was ihr erleben könnt . Es freut uns riesig, dass ihr so erfreuliche Erlebnisse erfahren dürft. Eine frohe Botschaft, unser Said hat subsidiären Schutz in Deutschland zuerkannt bekommen. Wir freuen uns mit ihm. Eine schwere Last ist von ihm abgefallen.

Wir wünschen euch weiterhin lebensbejahende Begegnungen mit Menschen und erfreuliche Erlebnisse.

Frohes Radeln wünschen euch die Oberndorfer.

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