Zum heutigen Start erwarten uns viele Mitradler, auch Freunde des ADFC sind gekommen, die uns ein Stück des Weges nach Germersheim begleiten möchten. Wir freuen uns, und ja, wir wollen das auch deutlich sagen - wir sind dankbar dafür, dass Menschen unseren Blog nicht nur lesen, sondern sich auf den Weg machen und zu uns kommen.

Ihr seid super – danke!

Der Gasometer in Pforzheim dient seit mehreren Jahren als Projektionsfläche für verschiedene Installationen. Aktuell erleben wir auf der 360-Grad-Panorama-Präsentationsfläche ein gigantisches Korallenriff, welches im realen Leben vor der Küste Australiens liegt.  Also wer weder Taucher ist noch die lange Reise nach Australien auf sich nehmen will, der komme nach Pforzheim und tauche ein, ohne unterzugehen. Und umweltbewusster als der lange Flug nach Down under ist es allemal. Informationen zur aktuellen Ausstellung finden sich leicht unter Gasometer Pforzheim.

Einschub Ausrüstung: Schuhe

Doch dann geht es los. Und zwar nicht nur mit der Tagesetappe, sondern mit Regen. Regen in Fäden, aus Kübeln, von oben und teils von vorn. Hier ein kleiner Zwischenbericht zum Thema Ausrüstung. Frei nach dem Motto: Erfahrung ist ein guter Lehrmeister, aber man muss nicht jede selbst machen.

Vor geraumer Zeit hatte ich – also Doris – eine geniale Idee. Ich nutze auf dem Rad Klickpedale für einen besseren Stand und bessere Kraftübertragung. Da diese unten in der Sohle kleine Löcher haben und ich schnell kalte Füße bekomme, hatte ich diese zugeklebt. War super – bisher. Heute lief das Wasser oben rein, und ja, was soll ich sagen? Ein Fußbad ist eigentlich eine tolle Sache. Dabei will ich es dann auch belassen …

In Leopoldshafen setzen wir mit der Fähre nach Leimersheim über – für uns die schönere Seite zum Radfahren, und bei dem Wetter heute ist es mehr denn je wichtig, sich auf die schönen Seiten des Lebens zu konzentrieren. So beschließen wir schließlich auch: Heute suchen wir uns ein Zimmer. So bekommen wir die völlig nasse Tagesbekleidung wieder trocken, und uns tut eine warme Dusche wirklich gut.

Die Festung mit Burggraben in Germersheim ist in jedem Fall einen Besuch wert. Allein schon wegen des Torbogens, der durch eine Lichtinstallation ständig seine Farben wechselt und dadurch wirklich immer wieder einen anderen Eindruck vermittelt, lohnt sich ein kurzer Stopp. Mal erscheint er freundlich und einladend, mal zurückhaltend bis leicht bedrohlich. Spannend.

Es handelt sich um eine ehemals königlich-bayerische Festung in einer pfälzischen Stadt. Sie zählt heute als lokales Kulturgut. So wie ein trockenes Bett nach einem nassen Tag für uns heute ein Weltkulturgut ist.

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