Frühzeitig sind wir an unserem Ziel, dem Kanuclub des C. C. K. 98 Kassel, angekommen und nutzen die Zeit bis zu unserem Treffen mit Gabi Perlwitz, Gründerin der Pink Paddlerinnen in Kassel. Wir freuen uns über den Besuch von Kilian von Awareness Deutschland.

Kilian betreut und unterstützt uns zusammen mit Susanne im Büro in Würzburg. Sie sind immer da, wenn wir Hilfe benötigen, und holen die großen Datenmengen unserer Festplatte ab, bringen uns das, was wir brauchen, und versorgen uns regelmäßig mit neuen Unterlagen wie Flyern und Broschüren. Da Papier schwer ist, haben wir immer nur einen Vorrat für ein paar Tage mit auf den Rädern.
Kilian kam heute mit dem Motorrad, und nicht nur ihm war heiß. Also sind wir rein ins kühle Element. Wir hatten einen Riesenspaß.
Danke Kilian - für die schöne Zeit, deine Unterstützung und dein herzerfrischendes Lachen!
Kilian kam heute mit dem Motorrad und nicht nur ihm war heiß. Also rein ins kühle Element. Wir haben riesig Spass.

Danke Kilian - für die schöne Zeit, deine Unterstützung und dein herzerfrischendes Lachen!

Verena vom Kanuclub nimmt mich an die Leine und zeigt mir, wie das Stand-up Paddeln funktioniert. Dann darf ich alleine aufs Wasser.

Wisst ihr, das Schöne am Leben ist, dass wir nie ausgelernt haben - wenn wir es nur zulassen. Ich bin nun über 60 Jahre alt und stehe auf nem Stand-up Paddle, und was soll ich schreiben: Ich bin glücklich, dass Reinhard und ich es uns stets erhalten haben, lernen zu wollen. Dass es keinen zeitlichen Horizont gibt, Neues zu versuchen. Dass mit Vertrauen viel geht.

Wer’s nicht kennt und nicht glaubt: Kassel ist unbedingt sehenswert. Allein die wunderbare Fulda-Aue am Rand der Stadt. Die Orangerie ist ein Traum, den viele Menschen nutzen, um zu verweilen und zu picknicken. In der Parkanlage unterhalb des Herkules gibt es ein recht groß dimensioniertes Denkmal, damit die beiden Weltkriege und das damit verbundene Leid nicht in Vergessenheit geraten.

Weiter geht es hinauf zum gigantischen Denkmal des Herkules, welches allein aufgrund der Größe über mehrere Kilometer hinweg als sichtbares Wahrzeichen über der Stadt Kassel aufragt. Es gibt einen Busservice nach oben, doch wir empfehlen euch, geht zu Fuß. Die gesamte Anlage ist so unglaublich - ihr würdet es bereuen, das nicht selbst erlebt zu haben. Wenn das Wasser beginnt, über die Kaskaden nach unten zu fliessen, erschallen etwa in der Mitte die Fanfaren der weißen Statuen allein durch den Druck des Wassers.

Nun machen wir uns auf den Weg zu unserem Treffen mit den Pink Paddlerinnen. Welch offene und herzliche Aufnahme dürfen wir erfahren. Wir lernen wunderbare Menschen kennen. Am Abend geht es mit der Phönika und den Paddlerinnen aufs Wasser. Zur Unterstützung kommen Freunde und Partner, denn das Drachenboot muß erst aufwendig wassertauglich gemacht werden.
Der Name Phönika besteht aus zwei Worten. Dem Phönix, der aus der Asche aufsteigt, und Nika, der Siegesgöttin.
Uns gefällt der Name sehr gut, denn er ist voller Kraft und beschreibt auch ein Stück des Weges, den eine Frau gehen muss, die eine Brustkrebsdiagnose erhalten hat.

Das Paddeln im Drachenboot ist eine ideale sportliche Betätigung für Brustkrebspatientinnen, sagt Petra. In frischer Luft, auf dem Wasser, gemeinsam in einem Team haben die betroffenen Frauen die Gelegenheit, mit anderen Betroffenen neue Wege zu finden.

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