Wir verlassen Hamburg heute über Altona und steuern die Fähre in Teufelsbrück an, um auf die andere Seite nach Finkenwerder zu gelangen. Entlang der Elbe gibt es nicht nur unterschiedlichste Lokale und Strandbars direkt am Wasser, sondern auch echten Sandstrand – da ergibt der Name Strandbar dann wirklich Sinn. Wir haben einige spannende Etablissements gesehen, doch so früh am Morgen sind diese natürlich noch geschlossen.
Geht der Blick zurück nach Hamburg, sieht man den eindrucksvollen Hafen. In die andere Richtung zeigt sich jedoch immer mehr die Natur, welche die Elbe über weite Teile bis ans Meer begleitet.

Die Fähre ist gut auf Radfahrer eingestellt, und so gibt es Platz, um die Räder sicher abzustellen. Unser langes Gefährt ragt zwar mitten in den Raum hinein, doch anstatt zu schimpfen, zeigen sich die Mitreisenden interessiert an unserer Tour. Kurz vor der Ankunft noch ein Bild über die Elbe, nun hinüber nach Blankenese.

Es geht in Richtung Altes Land. Wir wussten, dass dort auf ausgedehnten Flächen seit ewigen Zeiten Äpfel angebaut werden. Und weil das Land so heißt, wie es nun mal heißt, wird es sich wohl um sehr alte Apfelsorten handeln. Aber Pustekuchen: Ab und an ist es dann schon ganz vernünftig, mal genauer nachzufragen. Der Name Altes Land hat eine ganz andere Geschichte. Auf Plattdeutsch heißt Altland Olland. Dieser Name geht auf die Kolonisierung durch Holländer zwischen 1130 und 1230 zurück. 

In Jork beeindruckt uns das Gebäude der Mühle Aurora, auch Borsteler Mühle – so heißt der Ortsteil von Jork. Heute befindet sich darin ein schickes Restaurant. 

In Stade sind wir heute bei Andrea und Josef eingeladen. Andrea hat selbst schon einige Pink Ribbon Radtouren unterstützt und auf dem Rad begleitet. Wir freuen uns sehr, dass wir bei Andrea und ihrem Lebenspartner zu Gast sein dürfen. Es gibt viel zu erzählen, auch Matthias, der Geschäftsführer von Pink Ribbon, ist dazugekommen. Andrea und Josef haben fein für uns gekocht, und wir verleben einen gemütlichen Abend.  Ganz lieben Dank, wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen. Und dann im Kraichgau, wo wir leben. 

Nach dem Frühstück sehen wir uns das malerische Städtchen Stade an. Ein Glücksfall, wenn man vor Ort Menschen kennt, die einem die Besonderheiten zeigen können – und wollen. Welch ein Segen, dass Andrea sich noch Zeit für uns eingeplant hat. 

Wir sind überrascht über den Tidengang im Stadthafen. Die Schiffe, wie hier die Greundiek, liegen auf dem Grund. Doch tatsächlich fährt dieses schöne Schiff noch, wenn die Flut kommt, und es kann für Veranstaltungen und Feste privat gemietet werden. Wir empfehlen euch den Besuch von Stade sehr, wenn ihr in der Gegend seid. Es hat einen ganz besonderen Reiz, den man nur schwer beschreiben kann. Also – rauf auf den Sattel und hergeradelt. 

Reinhard ist zwar liebend gern am Wasser, was aber nicht zwingend bedeutet, dass er auch eine Wasserratte ist. Doch so auf einer Welle surfen, dass wollte er schon immer mal versuchen. Wenn nur das Wasser nicht die Angewohnheit hätte, so furchtbar nass zu sein. In Stade hat er es dann probiert, wie ihr seht. Über die Haltungsnoten läßt sich streiten, jedoch hat er keinen Tropfen abbekommen. 

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